Einfache Plätzchenstangen ohne Ausstechen Rezept: mürbe

Kalte Butter und ein Messer genügen, um aus einfachem Mürbeteig feine Plätzchenstangen zu machen. Der Teig mit Vanille wird zu flachen Rechtecken geformt und in Streifen geschnitten, statt ihn auszurollen und einzelne Formen auszustechen. Das spart Zeit und hält die Teigreste klein. Die Stangen werden außen leicht goldbraun und bleiben innen zart und mürbe. Ein wenig Hagelzucker sorgt für einen feinen Biss und eine hübsche Oberfläche. Dieses Rezept ist praktisch, wenn der Plätzchenteller noch eine unkomplizierte Sorte braucht oder beim Backen mit Kindern nicht jede Runde neu ausgerollt werden soll. Du erfährst, wie sich der Teig mit kalter Butter schnell vermengen lässt, woran du erkennst, ob er einen Löffel Milch braucht und wie du gleichmäßige Streifen schneidest. Dazu kommen Hinweise zum Bestreichen und Bestreuen sowie Ideen für kleine Abwandlungen mit Zitrone oder Dinkelmehl. So gelingen etwa 30 Stück, auch wenn du keine Plätzchenausstecher zur Hand hast.

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Einfache Plätzchenstangen ohne Ausstechen

Diese Plätzchenstangen bestehen aus einem einfachen Mürbeteig mit Butter und Vanille. Statt einzelne Formen auszustechen, formst du den Teig zu flachen Rechtecken und schneidest daraus Streifen. So bleibt wenig Teig übrig, und die Stangen kommen gleichmäßig gebacken aus dem Ofen. Das Rezept ergibt etwa 30 Stück.

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl, Type 405
  • 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
  • 80 g Zucker
  • 1 Eigelb, Größe M
  • 1 TL Vanillezucker oder ½ TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL kalte Milch, falls der Teig zu trocken ist
  • Zum Bestreichen: 1 EL Milch
  • Zum Bestreuen: 2 EL Hagelzucker oder feiner Zucker

Was die Zutaten bewirken

Butter macht den Teig mürbe und gibt den Stangen ihren feinen Geschmack. Sie sollte kalt sein, damit der Teig beim Kneten nicht zu weich wird. Das Eigelb bindet die Zutaten und sorgt für eine zarte, leicht goldene Krume. Das Eiweiß kannst du anderweitig verwenden, etwa für Baiser.

Weizenmehl Type 405 ergibt eine feine Textur. Für etwas mehr Biss lässt sich bis zu ein Viertel davon durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen. Zucker süßt und hilft beim Bräunen. Vanillezucker kann durch fein abgeriebene Zitronenschale ersetzt werden, wenn du eine frische Note möchtest. Bei ungesalzener Butter sorgt die Prise Salz für einen ausgewogenen Geschmack. Vegane Butter funktioniert ebenfalls, der Teig kann damit jedoch etwas weicher sein. Gib die Milch nur nach Bedarf dazu.

Zubereitung

  1. Teig mischen: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel vermengen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen rasch in die Mehlmischung reiben, bis grobe, feuchte Krümel entstehen. Eigelb hinzufügen und alles kurz zusammendrücken. Knete nur so lange, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Wenn trockene Krümel nicht zusammenhalten, einen Esslöffel Milch einarbeiten.
  2. Teig kühlen: Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Die flache Form kühlt schneller durch als eine Kugel. Kalter Teig lässt sich leichter schneiden und läuft beim Backen weniger auseinander.
  3. Backofen vorbereiten: Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Umluft eignet sich ebenfalls; stelle den Ofen dann auf 160 °C und prüfe die Stangen etwas früher.
  4. Stangen formen: Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 8 bis 10 mm dick ausrollen. Die Ränder mit einem Messer begradigen. Den Teig längs in Streifen von ungefähr 1,5 cm Breite schneiden und anschließend in 7 bis 8 cm lange Stücke teilen. Ein Lineal hilft, wenn die Stangen möglichst gleichmäßig werden sollen. Teigreste einmal zusammendrücken, kurz kühlen und erneut ausrollen.
  5. Belegen und backen: Die Teigstreifen mit etwas Abstand auf das Blech legen. Mit Milch dünn bestreichen und nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen. Auf der mittleren Schiene 10 bis 13 Minuten backen. Die Ränder sollen leicht goldgelb sein, während die Mitte noch hell bleibt. Auf dem Blech sind die Stangen zunächst weich; lass sie deshalb 5 Minuten liegen und hebe sie erst dann zum vollständigen Abkühlen auf ein Gitter.

Tipps für gleichmäßige Stangen

Wird der Teig beim Ausrollen klebrig, lege ihn für weitere 10 Minuten kalt, statt viel Mehl einzuarbeiten. Zu viel Mehl macht die Plätzchen trocken. Bricht der Teig an den Rändern, lass ihn kurz bei Raumtemperatur liegen und drücke die Risse mit den Fingern zusammen. Schneide möglichst gleich breite Streifen, damit dünne Stücke nicht verbrennen, während dickere noch blass sind. Wenn dein Ofen ungleichmäßig bäckt, drehe das Blech nach etwa 7 Minuten einmal um.

Verzieren und Servieren

Für eine Schokoladenversion lässt du die abgekühlten Stangen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen. Lege sie auf Backpapier, bis die Schokolade fest ist. Auch gehackte Mandeln oder etwas Zimt im Zucker passen gut. Richte die Stangen auf einer flachen Platte in einer Reihe oder locker in einem Glas an. Zu Kaffee, Tee oder heißer Schokolade passen sie besonders gut. In einer gut schließenden Keksdose bleiben sie etwa zwei Wochen mürbe. Lass sie vor dem Einnon-alcoholic lagern vollständig auskühlen, damit sich kein Kondenswasser bildet.

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Diese Plätzchenstangen verbinden einen zarten Mürbeteig mit Vanille und einer leicht knusprigen Zuckerschicht. Weil du den Teig zu Rechtecken formst und direkt in Streifen schneidest, bleibt das Ausstechen samt Teigresten aus. Probiere das Rezept aus, wenn du mit wenig Aufwand etwa 30 Stück backen möchtest. Für eine frische Note kannst du etwas Zitronenschale in den Teig geben; ein Teil des Weizenmehls lässt sich durch Dinkelmehl ersetzen. Die fertigen Stangen passen zum Kaffee, auf den Adventsteller oder in eine kleine Dose als Mitbringsel. Lass sie nach dem Backen vollständig abkühlen, bevor du sie verpackst, damit sie mürbe bleiben. Wenn du eine Variante ausprobierst, teile gern in einem Kommentar, welche dir am besten schmeckt, oder erzähle anderen davon. Vielleicht wird daraus deine neue unkomplizierte Sorte für die nächste Backrunde.


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Einfache Plätzchenstangen ohne Ausstechen

Knusprige Plätzchenstangen aus Haselnussmürbeteig, mit Fruchtgelee und Kuvertüre verfeinert – ganz ohne Ausstechen.

Vorbereitungszeit
25 Minuten

Kochzeit
15 Minuten

Gesamtzeit
40 Minuten

Portionen
Etwa 30 Plätzchenstangen

Zutaten

  • 140 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise(n) Salz
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Johannisbeergelee
  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • 50 g Zartbitter-Kuvertüre

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren. Mehl, Salz und Haselnüsse zugeben und zu einem Teig verkneten. Kalt stellen.
  2. Schritt 2
    Teig zu langen, flachen Streifen formen und auf ein Backblech legen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 12–15 Minuten backen.
  3. Schritt 3
    Streifen abkühlen lassen und in Stangen schneiden. Die Hälfte mit Johannisbeergelee, die andere mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und jeweils mit einer passenden Stange zusammensetzen.
  4. Schritt 4
    Kuvertüre schmelzen und die Plätzchenstangen damit verzieren. Fest werden lassen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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